Von guter Vorbereitung & fixen Ofen-Apfelpfannkuchen {Werbung}

 

4more Ofen-Apfelpfannkuchen

Wer kennt es nicht dass Wunsch(traum) und Realität oft meilenweit auseinander klaffen? In unsere Phantasie gelingt es uns spielend leicht uns selbst zu verwirklichen während wir perfekte Hausfrau und Mutter,Arbeitsbiene, Ehefrau und Geliebte sind und dabei natürlich auch noch komplett tiefenentspannt zu bleiben – regelmässiger Mediation und körperlicher Ertüchtigung sein Dank.

Dieser Traum klingt doch wirklich wunderbar oder? Und natürlich gibt es in diesem auch gemeinsame Familienmahlzeiten am liebevoll gedecktem und jahreszeitlich passend dekoriertem Tisch  mit stets gut gelaunten Kindern, einem zufriedenen (Ehe)Mann und köstlichen Gerichten, die alle Familienmitglieder gleichermassen lieben – frisch gezaubert mit verschiedenem, buntem Gemüse, welches wir zuvor in unserem perfekt angelegtem, eigenem Gemüsegarten geerntet haben und dabei weder unsere weiße Jeans, noch unsere hellrosa Seidenbluse dreckig gemacht haben.

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Wer jetzt selig lächelnd nickt, dem gebührt wahlweise meine  Hochachtung oder größter Neid, denn auch wenn ich mich redlich bemühe einem solchen Ideal nahe zu kommen, so muss ich doch gestehen dass mein echtes Leben ganz anders aussieht. Was nicht zwangsläufig bedeutet dass es schlechter ist, als das vermeintlich perfekte Ideal, aber eben längst nicht so fluffig-rosarot.

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Doch auch wenn ich weder einen Gemüsegarten besitze, noch diesen Post in strahlend weißer Jeans schreibe oder nahe dran bin an Perfektion, so ist es mir doch wichtig selbst gemachte, leckere Familienmahlzeiten auf den Tisch zu bringen und zwar so oft als möglich. Was häufig schon mehr als genug Herausforderung in einem extrem stressigen Alltag zwischen Kindern, Arbeit, Mann und eigenen Bedürfnissen ist. Ich gebe zu dass ich hier auch schon Abstriche machen musste und ich es seit längerem nicht mehr schaffe jeden Tag ein bis zweimal selbst zu kochen (was für mich mal Standard war!) und wir relativ oft essen gehen oder es mittags einfach mal „nur“ Brotzeit gibt.

Aber ich habe auch gelernt dass man seine Ansprüche überdenken muss und für sich selbst festlegen, was einem wichtig ist und was man einfach sein lassen kann um sich nicht unnötig Streß zu machen. Für mich unverzichtbar sind das zum Beispiel der Umstand dass der Esstisch immer schön gedeckt ist und dass das Essen, das ich serviere so angerichtet wird, das es schön anzusehen ist (das Auge ist ja schließlich mit). Außerdem müssen die Gerichte, die ich koche schnell und einfach zubereitet sein (oder/und sich entsprechend gut vorbereiten lassen), den meisten (im Idealfall natürlich allen) Familienmitgliedern schmecken und so gesund wie möglich sein. 

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Das Rezept, das ich euch heute mitgebracht habe erfüllt meine Anforderungen zumindest mehr oder weniger (in Punkto „gesund Mahlzeit“ ist sicher noch Luft nach oben!) und ist ein sehr beliebtes Mittagessen bei meiner Familie. Was ich an meinen Ofenpfannkuchen mit Äpfeln am meisten mag ist die Tatsache dass man diese wirklich perfekt vorbereiten kann und die Pfannkuchen sich im Ofen dann quasi von alleine machen und man währenddessen Zeit für andere Dinge hat.

Bei der Vorbereitung der Apfelpfannkuchen habt ihr die Möglichkeit alle Zutaten einzeln (schon morgens) abzuwiegen und in Vorratsbehälter zu füllen und diese im Kühlschrank bis zur Zubereitung zu lagern. Der Teig für die Pfannkuchen wird dann kurz vor der Herstellung frisch zusammengerührt und direkt gebacken. Wer mittags noch mehr Zeit sparen will oder muss, der kann den Teig schon fertig zusammenrühren und diesen fix und fertig im Kühlschrank lagern und dann nur noch kurz bevor dieser in den Ofen wandert aus dem Kühlen nehmen und nochmals durchrühren.

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Ich habe beide Varianten ausprobiert und finde diese Art der Essensvorbereitung einfach genial. Übrigens bewahre ich meine vorbereiteten Zutaten am liebsten in den wunderschönen Volumia-Behältern von Rosti Mepal* auf. Da ich die beiden Pantone-Farben des Jahres, rose quartz und serenity richtig hübsch finde, bin ich von den Farben der Vorratsdosen ganz besonders begeistert und ich muss sagen dass diese wirklich rundum toll sind! Und da es diese in ganz vielen schönen Farben gibt, wird auch derjenige fündig, der mit rosa und hellblau nichts anfangen kann!

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Ofen-Apfelpfannkuchen
Serves 2
Schnell gemachte Pfannkuchen aus dem Ofen, mit Äpfeln oder anderem Obst nach Wahl und garantiert ohne Fettgestank in der Küche!
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Prep Time
5 min
Cook Time
25 min
Total Time
30 min
Prep Time
5 min
Cook Time
25 min
Total Time
30 min
Ingredients
  1. 4 kleine Äpfel
  2. Saft 1/2 Zitrone
  3. 1-2 EL Zimtzucker
  4. 8 Eier
  5. 400 ml Vollmilch
  6. 100g Dinkelmehl 630
  7. 100g Vollkorndinkelmehl
  8. 1 Prise Salz
  9. 1 TL Backpulver
Instructions
  1. Die Äpfel waschen (wer will kann diese auch schälen), Kerngehäuse entfernen und in feine Spalten schneiden. In einer Schüssel mit dem Zitronensaft und dem Zimtzucker vermischen.
  2. Für den Teig die Eier verquirlen und mit der Milch verrühren.
  3. Mehl, Salz und Backpulver mischen und mit der Eiermilch zügig vermischen.
  4. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen, die Apfelspalte gleichmässig darauf verteilen und vorsichtig den Teig darüber gießen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei etwa 170 Grad Umluft für 20-25 backen.
  6. Mit Puderzucker bestäuben und mit Vanillesoße oder -eis servieren oder Marmelade, Kompott oder was das Herz begehrt dazu reichen (bei meinen Kinder Nutella!)
Notes
  1. Natürlich gelingt diese Rezept auch mit anderem Obst: bei uns besonders beliebt sind Birnen oder Blaubeeren, die man einfach gefroren über dem Teig verteilt.
  2. Wer dickere Pfannkuchen lieber mag, verwendet nur ein tiefes Backblech! Am besten werden die Pfannkuchen wenn man sie nacheinander backt!
Blog4more http://www.blog4more.de/
Übrigens sitzen meine Söhne regelmässig ganz fasziniert vor dem Backofen, während die Ofenpfannkuchen dort die tollsten Gebirgslandschaften beim backen bilden (ihr kennt dass sicher von Dutch Babies oder?) und damit haben diese gleich noch einen Vorteil, denn diese Zeit könnt ihr sinnvoll für euch nutzen um beispielsweise im Garten Gemüse zu ernten, zu meditieren oder (Hallo Wirklichkeit!) einfach mal in Ruhe aufs Klo zu gehen.

Und ich glaube, die Kurve zu „lasst es euch gut schmecken“ ist nach dem letzten Satz echt gewaltig schwer zu kriegen, aber was soll’s… ich wünsche euch auf jeden Fall ein tolles Wochenende! Mit Ofenpfannkuchen!

4more Ofen-Apfelpfannkuchen

*Rosti Mepal hat mir die hier gezeigten Vorratsdosen kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch weder Einfluß auf meine Meinung noch auf die leckeren Apfelpfannkuchen oder gar die Realität!

 

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  1. Liebe Kristin, das Rezept hört sich sehr gut an. Vor allem scheint es praktisch zu sein… Und manchmal muss es eben schnell gehen…

    Dankeschön für deinen schönen Blog. Liebe Grüße, Damaris

  2. Guten Morgen,

    gestern konnte ich leider nicht rein auf deinen Blog, darum heute nochmals probiert und ich hatte Glück. Das ist ein echt liebvoll verfasster Text der sehr bodenständig, ehrlich und herzlich rüberkommt. Das Leben ist hald nicht immer so wie man es gerne hätte aber was das gute daran ist, man hat noch Platz zum Träumen, oder?
    Stell dir doch bloß vor du hättest bereits Garten und könntest dein Gemüse ernten, ja, was würdest du dir an erträumen?

    Dein Rezept ist auch sehr gut und ich finde es hat zwar ein kleines Potential nach oben offen ab die Zutaten sind doch nicht schlecht und das kleine bisschen Zucker – bitte der ist ja auch schon in Wurstwaren drin also, für mich ein gelungenes Rezept und ein echt total lieb verfasster Text der das Rezept unterstreicht.

    So, meine Liebe – einen schönen Familiensonntag

    lg netzchen

    P.S.: Brotzeit ist ja auch was Feines oder? Vitamine sind eh meist in roher Form mehr erhalten als zerkocht 😉

  3. Liebste Kristin,

    zu allererst: Ein klasse Text!
    Das unterschreibe ich alle mit.
    Besonders auch die Passage mit der Toilette… 😉
    Dann: Das Rezept!!!
    Pfannkuchen vom Backblech hatte ich noch nie und ist eine tolle Idee, die direkt heute hemmungslos nachgemacht wird 🙂
    Pfannkuchen als Muffins habe ich wohl schonmal gemacht…
    Ich freue mich drauf 🙂
    das erste Bild mag ich übrigens besonders…
    Und ich weiß gar nicht warum!?
    Muss es stetig anschauen 😉

    Liebste Sonntagsgrüße!
    Julia

  4. Das klingt schon lecker und sieht auch so aus. Und wenn die Zubereitung auch so flott geht, um so besser. Und dann auch noch Backofen – ich mag ja so Rezepte, wo zwischendurch noch Zeit ist, das Küchenchaos zu beseitigen und den Tisch zu decken.
    Viele Grüße
    Ilka

  5. Genau mein Geschmack! Das Rezept hört sich sehr gut an, das werde ich ausprobieren.
    Liebe Grüße,
    Mariana

  6. Hach ja. Die Kuh ist gemolken, die Äpfel sind geerntet, die Hühnernester ausgenommen, der Dinkel gedroschen und gemahlen. Kann also auch hier mit dem Backen losgehen. Nur noch kurz Holz hacken und einschüren. &: )
    Amüsierte Grüße aus dem Garten (Wasser holend von der Quelle fürs Spülen nachher),
    Maria

  7. Hach ja. Die Kuh ist gemolken, die Äpfel sind geerntet, die Hühnernester ausgenommen, der Dinkel gedroschen und gemahlen. Kann also auch hier mit dem Backen losgehen. Nur noch kurz Holz hacken und einschüren. &: )
    Amüsierte Grüße aus dem Garten (Wasser holend von der Quelle fürs Spülen nachher),
    Maria

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